Liebe, Glaube, Sinn und Gott

bei Erich Fromm
 

Zitate aus 'Erich Fromm: Die Kunst des Liebens'

(Der mit R.K. gezeichnete Text in Klammern stammt vom Zitierenden)

 

Erst in der Liebe zu jenen (konkreten Lebewesen - R.K.), die meinen Zwecken nicht (unmittelbar - R.K.) dienen können, beginnt die Liebe sich zu entfalten. (S.72 'Nächstenliebe')
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Vorhin wurde festgestellt, daß die Grundlage für unser Verlangen nach Liebe in dem Erlebnis der Getrenntheit und dem daraus resultierenden Verlangen liegt, die Angst der Getrenntheit durch das Erlebnis der Vereinigung zu überwinden. Die religiöse Form der Liebe, die Liebe zu Gott, ist psychologisch gesehen nichts anderes. Sie entspringt ebenfalls dem Verlangen, die Getrenntheit zu überwinden und Einheit zu erleben. Tatsächlich hat die Liebe zu Gott genauso viele Formen und Aspekte wie die Liebe zum Menschen - und zu einem großen Teil finden wir auch die gleichen Unterschiede.

In allen theistischen Religionen, seien sie nun polytheistisch oder monotheistisch, verkörpert Gott den höchsten Wert, das höchste Gut. Daher hängt die besondere Bedeutung Gottes immer von dem ab, was dem Menschen als höchstes Gut erscheint. Die Analyse des Gottesbegriffes muß daher bei der Analyse der charakterlichen Struktur des Menschen beginnen, der Gott anbetet. (S.89 'Gottesliebe')
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In einem späteren Entwicklungsstadium, als die menschliche Geschicklichkeit sich bis zu Handwerk und Kunst fortentwickelt hat und der Mensch nicht mehr ausschließlich auf die Gaben der Natur angewiesen ist - also auf die Früchte, die er findet, und auf die Tiere, die er erlegt -, verwandelt der Mensch das Produkt seiner eigenen Hände in einen Gott. Es ist das Stadium, in dem Götzen aus Ton, Silber oder Gold angebetet werden. Der Mensch projiziert seine eigenen Kräfte und seine eigene Geschicklichkeit in die von ihm hergestellten Dinge und betet nun in entfremdeter Form seine eigenen Macht und seinen Besitz an. In einem noch späteren Stadium gibt der Mensch seinen Göttern die Gestalt menschlicher Wesen. (S.90 'Gottesliebe')
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Alle Menschen sind gleich, weil sie Kinder einer einzigen Mutter sind, weil sie Kinder der Mutter Erde sind. (S.92 'Gottesliebe')
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Die Entwicklung der patriarchalischen Gesellschaft läuft parallel mit der Entwicklung des Privateigentums. (S.92 'Gottesliebe')
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Wenn man die reifende Idee des Monotheismus in ihren weiteren Konsequenzen verfolgt, kommt man zu dem einzigen Schluß: Gottes Namen überhaupt nicht zu erwähnen, nicht über Gott zu sprechen. (S.97 'Gottesliebe')
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Da Gott der Vater ist, bin ich das Kind. Ich habe mich noch nicht von dem frommen Wunsch nach Allwissenheit und Allmacht gelöst. Ich habe noch nicht jene Objektivität erreicht, um meine Grenzen als menschliches Wesen, meine Unwissenheit und meine Hilflosigkeit zu erkennen. Wie ein Kind behaupte ich immer noch, daß es einen Vater geben muß, der mir hilft, der mich behütet und mich bestraft - einen Vater also, der mich liebt, wenn ich gehorche, der sich geschmeichelt fühlt, wenn ich ihn preise, und der zornig ist, wenn ich ungehorsam bin. Ganz offensichtlich hat die Mehrheit der Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung dieses infantile Stadium noch nicht überwunden, und dementsprechend ist der Glaube an Gott bei den meisten Menschen der Glaube an einen helfenden Vater - eine kindliche Illusion. Trotz der Tatsache, daß dieser Begriff der Religion von einigen großen Meistern der Menschheit und von einer Minderheit der Menschen überwunden wurde, ist er immer noch die vorherrschende Form des religiösen Glaubens. ...

Der wirklich religiöse Mensch bittet, wenn er der dem Wesen der monotheistischen Idee folgt, nicht um irgend etwas und erwartet nichts von Gott er liebt Gott auch nicht so, wie ein Kind seinen Vater oder seine Mutter liebt. Er hat vielmehr jene Demut erreicht, in der er weiß, daß er nichts von Gott weiß. "Gott" wird für ihn ein Symbol, in welchem der Mensch in einem früheren Stadium seiner Evolution das Höchste ausgedrückt hat, was er anstrebt: Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit. Er hat Vertrauen in die Prinzipien, die "Gott" verkörpert er denkt wahr, lebt in Liebe und Gerechtigkeit und empfindet sein Leben nur insofern als wertvoll, als es ihm die Möglichkeit gibt, zu einer vollen Entfaltung seiner menschlichen Kräfte zu gelangen - als die einzige Realität, die zählt, als das einzige Objekt "letzter Erkenntnis".

Und schließlich spricht er nicht über Gott, erwähnt nicht einmal seinen Namen. Gott zu lieben, wenn wir das Wort hier gebrauchen wollen, würde bedeuten, nach der Erreichung der vollen Fähigkeiten des Liebens zu streben, nach der Verwirklichung Gottes (bzw. der in ihm verkörperten Prinzipien - R.K.) in uns selbst.

Von diesem Gesichtspunkt aus ist die logische Konsequenz des monotheistischen Gedankens die Negation der gesamten "Theo-logie", des gesamten "Wissens über Gott". Und doch bleibt ein Unterschied zwischen einer derartigen radikalen Ansicht und einem nicht-theistischen System, wie wir es zum Beispiel im frühen Buddhismus oder Taoismus finden.

Alle theistischen, auch die nicht-"theologisch"-mystischen Systeme, setzen eine spirituelle Realität voraus, die den Menschen transzendiert und den geistigen Kräften des Menschen sowie seinem Streben nach Erlösung und innerer Geburt Bedeutung und Wert verleiht. Im nicht-theistischen System gibt es keine spirituelle Realität, die außerhalb des Menschen liegt und ihn transzendiert. Die Sphäre der Liebe, der Vernunft und der Gerechtigkeit besteht als Realität nur, weil und insofern der Mensch fähig gewesen ist, diese in ihm liegenden Kräfte im Prozeß seiner Evolution zu entwickeln. In dieser Sicht hat das Leben keinen "Sinn", außer jenem allein, den der Mensch ihm selbst gibt (und die Natur z.B. in der Pflanze ihm vorlebt: "Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend - das ist's!"(Friedrich v.Schiller) und: "Es gibt etwas, was man an einem einzigen Ort in der Welt finden kann. Es ist ein großer Schatz, man kann ihn die Erfüllung des Daseins nennen. Und der Ort, an dem dieser Schatz zu finden ist, ist der Ort, wo man steht" (Martin Buber) - R.K.).

Nachdem ich von der Liebe zu Gott gesprochen habe, möchte ich klarstellen, daß ich persönlich nicht in theistischen Konzepten denke und daß der Gottesbegriff für mich nur historisch bedingt ist in ihm hat der Mensch das Erlebnis seiner höchsten Kräfte und sein Streben nach Wahrheit und Einheit in einer bestimmten historischen Periode ausgedrückt. Ich glaube aber auch, daß die Konsequenzen des konsequenten Monotheismus und eines nicht-theistischen Erlebnisses der spirituellen Realität zwei Konzepte sind, die zwar verschieden sind, sich aber gegenseitig nicht bekämpfen müssen. (S.97 'Gottesliebe') ...

Wie im indischen und sokratischen Denken ist auch im taoistischen Denken das Höchste, zu dem Denken führen kann, das Wissen, nichts zu wissen. "Wissen, daß man nichts weiß, ist das Höchste Nichtwissen für Wissen achten, ist Leiden" (Laotse). Es ist nur eine Konsequenz dieser Philosophie, daß der höchste Gott keinen Namen haben kann. Die letzte Wirklichkeit, das letzte Eine kann weder in Worten noch in Gedanken eingefangen werden. Laotse sagt dazu:"Der Sinn, den man ersinnen kann, ist nicht der ewige Sinn. Der Name, den man nennen kann ist nicht der ewige Name." ... "Der Erkennende redet nicht (über das Tao) der Redende erkennt nicht." (S.102 'Gottesliebe')

In der Vedanta gilt die Vorstellung von einem allwissenden und allmächtigen Gott als höchste Form von Unwissenheit. (S.104 'Gottesliebe')...

Die einzige Möglichkeit, die Welt letztlich zu erfassen, liegt nicht im Gedanken, sondern in dem Erlebnis der Einheit. (S.105 'Gottesliebe')

Sowohl im Brahmanismus als auch im Buddhismus und Taoismus liegt das letzte religiöse Ziel nicht im rechten Glauben, sondern im richtigen Handeln. ...

In Spinozas Philosophie wird die Betonung vom rechten Glauben auf die richtige Lebensführung verschoben. Marx stellt den gleichen Grundsatz auf, wenn er sagt:"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert es kommt darauf an, sie zu verändern." (heute kommt es wohl mehr darauf an, sie zu verbessern, zu heilen - R.K.) Freuds paradoxe Logik führt ihn zu dem Prozeß der psychoanalytischen Therapie, dem sich immer weiter vertiefenden Erlebnis seiner selbst.

Die paradoxe Logik legt den Nachdruck nicht auf das Denken, sondern auf das Erleben. Diese Haltung hat eine Reihe anderer Konsequenzen. In erster Linie führt sie zur Toleranz, wie wir sie in der indischen und chinesischen religiösen Entwicklung vorfinden. Wenn der richtige Gedanke nicht die letzte Wahrheit und nicht der Weg zur Erlösung ist, gibt es keinen Grund, andere zu bekämpfen, deren Denken zu anderen Formulierungen gekommen ist. ...

Zweitens führt der paradoxe Standpunkt dazu, die Betonung auf die Umformung des Menschen zu legen und nicht sosehr auf die Entwicklung des Dogmas einerseits und der Wissenschaft andererseits. (Zu einer sinnvollen Umformung gehört allerdings auch die Wissenschaft vom Sinn, z.B. diesen in der Entfaltung der Menschlichkeit zu sehen - R.K.) (S.106 'Gottesliebe') ...

Das östliche Denken führte also zu Toleranz und zu dem Bemühen der menschlichen Selbsttransformation (aber nicht zur Technik), der westliche Standpunkt dagegen zur Intoleranz, zu Dogma und Wissenschaft, zur katholischen Kirche und zu der Entdeckung der Atomenergie. (östlich: mehr konkret, dem Leben verbunden, westlich: mehr abstrakt, zur Materie hin orientiert - R.K.) (S.108 'Gottesliebe') ...

Wenn die Gesellschaftsstruktur die der Unterwerfung unter eine Autorität - unter eine offene oder unter die anonyme Autorität des Marktes und der öffentlichen Meinung (oder der Wissenschaft - R.K.) - ist, muß die Liebe zu Gott und zum Menschen infantil (Partnerschafts-Probleme! - R.K.) und weit entfernt von dem reifen Konzept sein, dessen Samen man in der Geschichte der monotheistischen Religionen finden kann. (S.110 'Gottesliebe') ...

Noch eine andere Form von neurotischer Liebe liegt im Mechanismus der Projektion, der zur Vermeidung eigener Probleme und statt dessen zur Konzentration auf die Fehler und Schwächen der "geliebten" Person führt. Einzelwesen betragen sich in dieser Hinsicht fast genauso wie Nationen oder Religionen. Sie haben ein feines Empfinden selbst für kleinere Fehler des anderen, während sie die eigenen Fehler und Schwächen ignorieren - immer damit beschäftigt, den anderen zu beschuldigen oder umzuerziehen. (S.133 'Die Liebe und ihr Verfall in der zeitgenössischen westlichen Welt') ...

Wenn eine Person spürt, daß sie nicht fähig ist, ihrem eigenen Leben einen Sinn zu geben, versucht sie, diesen Sinn im Leben der Kinder zu finden. (S.134 '...Verfall...') ...

Liebe ist nur möglich, wenn zwei Menschen sich aus der Mitte ihrer Existenz heraus miteinander verbinden, wenn also jeder sich selbst aus dem Zentrum heraus erlebt. Nur dieses "zentrale Erlebnis" ist menschliche Wirklichkeit nur hier ist Leben, nur hier liegt die Basis für Liebe. Eine so erlebte Liebe ist eine ständige Herausforderung sie ist kein Ruheplatz, sondern gemeinsames Streben, Wachsen und Arbeiten. Selbst Harmonie oder Konflikt, Freude oder Traurigkeit sind zweitrangig gegenüber der grundlegenden Tatsache, daß zwei Menschen sich aus dem Wesen ihrer Existenz heraus erleben, daß sie nur dadurch miteinander eins werden, daß sie mit sich selbst eins sind. Für die Existenz der Liebe gibt es nur einen Beweis: die Tiefe der Bindung sowie die Lebendigkeit und Kraft in jedem der Liebenden. Das allein ist die Frucht, an der man die Liebe erkennen kann. (S.135 '...Verfall...') ...

Der Verfall der Liebe zu Gott hat die gleichen Ausmaße erreicht wie der Verfall der Liebe zu den Menschen. Diese Tatsache steht in krassem Widerspruch zu der Vorstellung, wir wären Zeugen eine religiösen Renaissance, die in unserer Zeit stattfände. Nichts könnte von der Wahrheit weiter entfernt sein. Was wir miterleben (auch wenn es Ausnahmen gibt), ist der Rückfall in ein görtzenhaftes Konzept von Gott und einer Umwandlung der Liebe zu Gott in ein Verhältnis, das der entfremdeten Charakterstruktur entspricht. Der Rückfall in ein götzenhaftes Konzept von Gott ist leicht zu erkennen. Die Menschen sind ängstlich, ohne Grundsätze und ohne Vertrauen, und sie haben kein Ziel mehr vor sich - abgesehen von dem einen, weiterzukommen daher bleiben sie Kinder und hoffen, daß der Vater oder die Mutter ihnen schon helfen wird, wenn sie einmal Hilfe brauchen. (S.136 '...Verfall...') ...

Die Prinzipien, auf denen unsere weltlichen Bestrebungen aufgebaut sind, sind Gleichgültigkeit und Egoismus (letzterer oft unter der Bezeichnung "Individualismus" oder "individuelle Initiative"). Der Mensch echt religiöser Kulturen könnte vielleicht mit einem Kind von acht Jahren verglichen werden, das einen Vater als Retter braucht, das jedoch angefangen hat, die Lehren und Prinzipien des Vaters in sein Leben zu übernehmen. Der zeitgenössische Mensch ähnelt jedoch einem Kind von drei Jahren, das nach dem Vater ruft, wenn es ihn braucht, und sonst zufrieden ist, wenn es spielen kann. (S.137 '...Verfall...') ...

Die Fähigkeit zur Objektivität und Vernunft ist eine entscheidende Bedingung der Kunst des Liebens diese Fähigkeit muß sich jedoch auf jeden erstrecken, mit dem man Kontakt bekommt. (S.156 'Die Praxis des Liebens') ...

Die Fähigkeit des Liebens ist von unserem Vermögen abhängig, erwachsen zu werden und in unserem Verhältnis zur Welt sowie zu uns selbst eine schöpferische Orientierung zu entwickeln. Dieser Vorgang des Sichlösens, des Geborenwerdens, des Erwachens erfordert als notwendige Bedingung eine weitere Eigenschaft: Glauben. Liebe ist im Glauben gegründet. ...

Unter irrationalem Glauben verstehe ich den Glauben (an eine Person oder an eine Idee), der auf der Unterwerfung unter eine irrationale Autorität beruht. Im Gegensatz dazu ist rationaler Glaube eine Überzeugung, die im eigenen Denk- oder Gefühlserlebnis verwurzelt ist. Rationaler Glaube ist in erster Linie nicht der Glaube an etwas, sondern die Gewißheit und Festigkeit, die der auf dem eigenen echten Erlebnis gegründeten Überzeugung eigen ist. Glaube ist ein Charakterzug der Gesamtpersönlichkeit, und nicht etwas, was sich auf bestimmte, als wahr hingenommene Gedankeninhalte bezieht.

Rationaler Glaube ist in der schöpferischen, intellektuellen und affektiven Aktivität verwurzelt. Im rationalen Denken, in dem für Glauben angeblich kein Platz ist, bildet der rationale Glaube eine wichtige Komponente. (S.157 'Die Praxis des Liebens') ...

Im gleichen Sinne haben wir Glauben in uns selbst. Wir sind der Existenz eines Selbst, eines Kerns in unserer Persönlichkeit gewahr, der unveränderlich ist und der während unseres ganzen Lebens - trotz sich ändernder Umstände und ungeachtet gewisser Veränderungen in Ansicht und Gefühl - besteht. Dieser Kern ist die Wirklichkeit hinter dem Wort "ich", und auf ihm beruht unsere Überzeugung von der eigenen Identität. Wenn wir keinen Glauben in dieses Selbst haben, ist unser Gefühl der Identität bedroht und werden wir von anderen Menschen abhängig, deren Billigung dann zur Grundlage unseres Identitätserlebnisses wird. (S.159 'Die Praxis des Liebens') ...

Wenn der Mensch fähig sein soll zu lieben, muß seine Entfaltung das höchste Ziel der Gesellschaft (und auch einer Gemeinschaft - R.K.) sein. (S.170 'Die Praxis des Liebens') ...

Der Glaube an die Möglichkeit der Liebe als ein allgemeines und nicht nur ausnahmsweises individuelles Phänomen ist ein rationaler Glaube, der auf der Einsicht in das Wesen des Menschen beruht. (S.171 'Die Praxis des Liebens')

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Es empfiehlt sich, die gesamten Kapitel, aus denen hier zitiert wurde, zu lesen!

- Ullstein-Taschenbuch 35258 -

 

Wenn der Mensch fähig sein soll zu lieben, muß seine
Entfaltung das höchste Ziel der Gesellschaft sein.

Erich Fromm, Psychoanalytiker (1900-1980)

 
Buch-Info 'Fromm: Humanismus als reale Utopie'
 


 
Mit freundlichen Empfehlungen
 
Humanistische AKTION
 
11/1999
 


 
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Aktualisiert am 05.07.02