- Yggdrasil -

Eine nicht gewinnorientierte Schüler-Firma für Internet-Design
 
gegründet am 1.10.99
 

Aus dem Unterricht mit Oberstufenschülern einer Waldorfschule im Fach Computertechnik entstand die Idee, das Erlernte (Bau eines Volladdierers, Tastaturkurs, erste Schritte im Programmieren, Anwendungen) konkret und auf nützliche Weise zu erproben. Es ist eine Firma entstanden, die den gesetzlichen Bestimmungen genügt, die gewissenhaft geführt wird und den Nutzer zufrieden stellen soll.

Zu einem günstigen Preis wird ein Forum geboten für alle Belange idealistischer Initiativen (der biologischen Landwirtschaft, der Sozialtherapie, der Kunst, der Pädagogik, des Gewerbes und vieles andere).

Adressen und Termine öffentlichen Veranstaltungen (Aufführungen, Schulveranstaltungen etc.) werden kostenlos übernommen, mit weitergehenden Anzeigen (Produktangebote, Beschreibungen, Bekanntmachungen, Stellengesuche) wird die Firma finanziert. Bedingung ist, dass mit dem Angebotenen auch idealistische Ziele verfolgt werden. Das Unternehmen arbeitet nutzen- und nicht gewinnorientiert. Etwaige Überschüsse kommen der Waldorfschule Heidenheim zugute.

Warum der  Name 'Ygdrasil'? Einerseits sollte ein Ort geschaffen werden, wie er durch eine Linde in einem Dorf charakterisiert wird, das heißt wo sich von Zeit zu Zeit alle Menschen versammeln. Da eine Linde aber nie die Größe erreichen kann, wie sie für das "Dorf" Ygdrasil vorgesehen ist, schien der Weltenbaum mit seinen festen Wurzeln gerade recht, um Vielen etwas Nützliches zu bieten. Helfen Sie mit, 'Ygdrasil' bei Interessenten bekannt zu machen.

Zur Erklärung des Namens

In der Edda wird die Weltenesche Yggdrasil als der schönste und heiligste aller Bäume beschrieben. Dieser Baum trägt die Welt, seine Zweige breiten sich über den Himmel aus bis zur Erde, sie verbinden das Götterland Asgard mit dem Menschenland Midgard und beide mit den unterirdischen Reichen Hel und Niflheim. Auf drei Wurzeln steht der hochaufgerichtete Stamm, und unter jeder von ihnen entspringt ein Quell. Der erste ist Hwergelmir, das heisst der brausende Kessel, das Wasser des Werdens. Aus dem zweiten trinkt Mimir, das zur göttlichen Gestalt gewordene Gedächtnis, sein Wissen um die Geheimnisse der Welt. Der dritte, der Quell des Schicksals, wird Urdbrunnen genannt. Im höchsten Geäst der Weltenesche sitzt ein Adler, der um viele Dinge weiß und zwischen seinen Augen ein Habicht namens Wederfölnir, der Wettermacher.

Viele Gefahren bedrohen den Baum. Auf seinen Zweigen weidet die Ziege Heidrun. Vier Hirsche beissen ihm die jungen Schösslinge ab. Unter seinen Wurzeln nistet Nidhöggr, der Neiddrache. Er und anderes Schlangengewürm benagen Yggdrasil ständig. Fehde herrscht zwischen dem Adler in der Höhe und dem Drachen in der Tiefe. Und ein Eichhörnchen, Ratatöskr, der Rattenzahn, raschelt am Stamm der Esche auf und nieder und trägt dem einen zu, was der andere sagt, unaufhörlich neuen Zwist in der Welt säend.

Und doch grünt der Baum und wird grünen bis zur Götterdämmerung, denn er steht im Schutze der Nornen, die das Schicksal kennen.

Die Sage

Eine Esche weiss ich,
Yggdrasil heisst die hohe,
umhüllt von hellem Nebel.
Von dort kommt der Tau,
der in die Täler fällt.
Immergrün steht sie
am Brunnen der Urd.

*

Leider besteht dieses Projekt nicht mehr.
 

lesen Sie hierzu auch den Text 'Schule als Polis'
 


 
Mit freundlichen Empfehlungen
 
Humanistische AKTION
 
3/2000
 


 
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Aktualisiert am 17.04.07